Nachhaltigkeit
Hartporzellan und Umwelt passen gut zusammen. Denn es wird aus wenigen natürlichen Rohstoffen hergestellt: Quarz, Feldspat und Kaolin. Porzellan hat eine hervorragende Umweltbilanz:
- Es gibt keine Schadstoffe ab und ist langlebig,
- vermeidet im Gegensatz zu Einmalgeschirr Müllberge,
- belastet nach Ende seiner Lebensdauer nicht die Umwelt.
Die größte Herausforderung bleibt die hohe thermische Energie, die für den keramischen Brand benötigt wird. Um möglichst wenig dieser Energie zu verwenden, veränderte BHS diese Technologie grundlegend:
- Senkung des Energieeinsatzes in den letzten 15 Jahren um ein Drittel.
- Einführung der Schnellbrandtechnologie und der Verwendung von leichten Brennhilfsmitteln aus High-Tech-Keramik zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Als Folge davon ist BHS von der Teilnahme am CO2-Handel befreit.
- Herausfilterung des einzig nennenswerten Schadstoffs Fluor in seinen gasförmigen Verbindungen aus Rauchgas, seit Anfang 1990.
In puncto „nachhaltiges Wirtschaften“ gelang BHS das vollständige Recyceln sämtlicher Roh- und Zwischenprodukte, die Inbetriebnahme einer Wasseraufbereitungsanlage, der Anstoß verschiedener Energie- und Wassereinsparprojekte und die Reduktion des Rohstoffverbrauchs. Für die Senkung des Stromverbrauchs erhielt BHS den „Energy Efficiency Award 2008“.
Um stets auf dem aktuellen Stand der gesetzlichen und gesellschaftlichen Anforderungen zu sein, gehört BHS verschiedenen Gremien der Industrie- und Handelskammer sowie anderen Verbänden an. Damit auch alle Produktionsprozesse ohne Gefahr für Mitarbeiter und Umwelt ablaufen, hat BHS relevante Vorgänge in Richtlinien geregelt, Verantwortungen übertragen und führt regelmäßige Schulungen durch.





